Kolumne Oktober 2021

Als am Wahlabend ARMIN LASCHET seinen Nichtsieg und daraus folgend seinen Anspruch auf das Amt des Bundeskanzlers verkündete, fiel ich "aus allen Wolken". Der erste Bundeskanzler, KONRAD ADENAUER, wurde am 15. September 1949 mit einer Stimme Mehrheit, seiner eigenen Stimme, zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Mehrheit ist Mehrheit, Basta! Der Wahlverlierer ARMIN LASCHET steht noch immer bereit, aber keiner holt ihn ab. Was geht in ihm vor, versteht er nichts, kann er nicht verlieren, kann er sein Versagen selbst nicht eingestehen oder ist er einfältig? Er beschädigt sich selbst und seine Partei. Man muss konträre Meinungen und Entscheidungen besonders in der Politik aushalten können. Er ist raus aus dem Spiel, Basta! Ich kann mir die Welt nicht schönreden, wenn sie anders ist, zumal ein Generationswechsel offensichtlich gewollt ist. Basta! -


Da hat doch die parteilose Oberbürgermeisterin von Köln, HENRIETTE REKER den Moscheen erlaubt, am Freitag den Muezzin-Ruf "ALLAHU AKBAR" (Allah ist groß) über der Stadt Köln erschallen zu lasen. Der Gebetsaufruf erinnert die Gläubigen an die täglichen fünf Pflichtgebete. Ein Ruf, der auch von Terroristen und Attentätern genutzt wird. In Deutschland gilt zwar das Grundrecht der freien Religionsausübung, aber für das gesellschaftliche Miteinander sollte man überprüfen, ob wir in Ländern anderen Glaubens unsere christlichen Symbole auch verbreiten und einen Teil unserer abendländischen Kultur ausüben können. Der muslimische Gebetsaufruf ist ein Zeichen von Vielfalt in Deutschland, in einer Stadt, in einer Domstadt, in der das wichtigste Zeichen des katholischen Glaubens, der DOM steht, können nun jeden Freitag 35 Kölner Moscheen zum Gebet aufrufen. Der Aufruf soll mit dem Glockengeläut von Kirchen vergleichbar sein. Ich halte diese Muezzin Aufrufe und Auftritte nicht sehr hilfreich für das gesellschaftliche Miteinander in Deutschland. Sie sind einfach nicht Teil unserer abendländischen Tradition. Jeder Muslim kann nach Mekka pilgern, beten, fasten, was immer er möchte, aber warum soll diese Ideologie lautstark, bevorzugt, bei uns verbreitet werden und andere Glaubensrichtungen haben diese Privilegien nicht? Die restliche Gesellschaft muss diesen lautstarken Ruf unfreiwillig ertragen. Hier wird dem Islam mehr Raum in der Öffentlichkeit gegeben als anderen Religionen. Das ist meiner Meinung nach nicht die Aufgabe des Staats. - Doch unsere Gendergeneration befasst sich nicht mit dem Erhalt unserer christlichen Werte, sondern schreibt uns nun vor; dass wir statt Christen jetzt auch "Christinnen" sind. So wurde es auch zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2021 beim ökumenischen Gottesdienst aus der Pauluskirche in Halle verkündet.