Kolumne Juli 2022

Deutschland schafft sich wirklich ab. - Die Wirtschaftssanktionen der EU gegen PUTIN halte ich für eine wohlstandsvernichtende Spirale, die gestoppt werden muss. Wir steuern auf den wirtschaftlichen Tod der EU zu, und die vorgeschlagenen Regeln des deutschen Wirtschaftsministers ROBERT HABECK, der ein einminütiges Duscherlebnis am Tag vorschlägt, sind m.E. nicht sehr hilfreich. Wir boykottieren Gas und Co aus Russland, aber klopfen bei den Saudis an, die in ihrem Konsulat den Journalisten JAMAL KHASHOGGI vor der ganzen Welt öffentlich enthaupteten und ermordeten. Wir wären gut und preiswert durch den kommenden Winter gekommen, wenn wir Nord Stream 2 geöffnet hätten. Jetzt wird uns dafür Nord Stream 1 auch noch gesperrt. Da freuen uns doch die Ratschläge unserer Politiker: frieren statt heizen. Wir werden harten Zeiten entgegensehen, aber niemand macht den Vorschlag, dass der ukrainische Präsident WOLODYMYR SELENSKIJ vielleicht mal an Verhandlungen denken könnte? Oder könnte es sein, dass durch ein Nachgeben bei PUTIN dessen Machtwille noch mehr gestärkt würde und er bald vor „unserer Tür“ steht? Ein heikles Thema, aber feststeht, dass SELENSKIJs Forderungen zum Wiederaufbau der Ukraine maßlos sein werden. Alles mit dem Gedanken: Deutschland baut für uns alles wieder auf und bezahlt.


Wir werden auf harte Zeiten eingeschworen, aber eigentlich schaden wir uns mit unseren Handlungen selbst. Während Herr HABECK stöhnt, dass er keine Zeit hat, sein hohes Gehalt auszugeben, da er nur noch rumgefahren wird, lässt Frau BAERBOCK den Gedanken aufkommen: Ich reise um die Welt und verschenke Euer Geld.