Kolumne Januar 2017

Silvester. Die Polizei hat das getan, wofür sie da ist: Die Bürger und unsere Freiheit schützen. 31. Dezember 2015. In Köln werden Frauen massiv belästigt und betatscht. Man rügt die Polizei, sie hätte nichts getan. 31. Dezember 2016. Diesmal ist man vorbereitet und kann Schlimmeres verhindern. Nun spricht man von Rassismus. Der Vorwurf des Rassismus verhöhnt die Opfer der vorjährigen Silvesternacht aufs Gröbste. Der grünen Politikerin SIMONE PETER passt das auch wieder nicht. Wie weit ist die denn von der Realität entfernt. Geht's noch? Diese Multi-Kulti-Gefühlsduselei wird zum Sicherheitsrisiko. Es ist traurig, dass wir in unserem Land diese Einsätze überhaupt benötigen. Die Ängste der Menschen haben sich laut einer Studie der R+V Versicherung dramatisch verändert. Die Bewegungsfreiheit für Frauen am Abend und in der Nacht ist mehr eingeschränkt, als wir glauben! Für uns in Mitteleuropa ist das so nicht hinnehmbar! Diese Männer respektieren Frauen, die freiheitlich und selbstbestimmt leben, nicht. NAFRI, so sollen Nordafrikaner nicht genannt werden. Warum nicht? Zu den Bayern sagen wir SEPPL, zu den Ostdeutschen OSSIS, die Engländer nennen uns KRAUTS (sauerkrautessende Deutsche), die Franzosen sagen FRITZ zu uns und wir müssen uns entschuldigen? Mich würde eher interessieren, wie das organisiert wird, dass Hunderte von Nordafrikanern in der Silvesternacht auf unseren Bahnhöfen zwischen Dortmund und Köln in solchen Pulks und als solch aggressiven Gruppen anreisen und auftreten. Selbst aus den Nachbarländern, z.B. aus der Schweiz reisten sie Silvester an. Wer steckt dahinter? U.a. werden es Aufrufe über das Internet sein. Aber, wer sonst lenkt und organisiert diese Massen? Zu welchem Zweck werden diese jungen Männer, im "kriegsfähigem" Alter bei uns eingeschleust? Wer finanziert das? Müssen wir demnächst im eigenen Land unser Leben und unseren Glauben verteidigen? Es ist bitter genug, dass wir unsere Freiheit und Sicherheit mit so viel Staatsgewalt und hohen Kosten erkaufen müssen. Gibt es ein System: einreisen, ruhig verhalten, finanzielle Möglichkeiten abgreifen, Schläfer oder Gefährder sein und/oder radikalisieren und...

Marketingfachleute haben entdeckt, dass das Geld der Kunden nicht das Wichtigste ist, sondern ihre Zeit. Die Zeit wird immer mehr zum Thema, zum Jahresanfang und insbesondere zum Jahresende. Wie wertvoll ist Ihre Zeit? Für Ihre Kinder, Ihren Partner, Ihre Freunde und auch für Kranke? Wir stehen beruflich unter Druck, volle Terminkalender, Hektik und Eile, flüchtiges Hallo und weiter "rennen". Ich habe das Gefühl, die Zeit geht uns aus. Wie oft sagen wir, ich habe keine Zeit? Der letzte Weihnachts-Spot #ZEITSCHENKEN von EDEKA hat den Nagel auf den Kopf getroffen und ich habe mich an mein Kinderbuch aus 1973 von MICHAEL ENDE erinnert, in dem die Zeit-Diebe die Zeit gestohlen hatten und MOMO es gelingt, die grauen Herren zu vernichten, die die Menschen um ihre Zeit betrogen hatten. - Ein Jahr zuvor hatte EDEKA mit #HEIMKOMMEN provoziert und den Tod benutzt, um zu werben. Ein gramvoller Opa sitzt am Heiligen Abend allein am Tisch, die Kinder und Enkelkinder hatten keine Zeit, ihn zu besuchen. Der Opa griff zum Äußersten und verschickte seine eigene Todesanzeige. Als die Kinder dann kamen, war der Tisch gedeckt und es gab eine Weihnachtsgans. - Der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt gelang jetzt zweimal großartiges Kino, die Menschen heulten wegen der Edeka-Werbung, die Klickzahlen brachen die Fünf-Millionen-Marke und virales Marketing vom Feinsten wurde den Kunden geboten. Mutig und emotional berührend, überwiegend positiv, aber auch umstritten. Darf man mit dem Tod die Botschaft von Weihnachten transportieren? Es geht vor allem ja um die Einsamkeit der Mitmenschen. Mich haben beide Werbe-Ideen zum Innehalten und Nachdenken gebracht, ob ich dafür allerdings jetzt mehr oder weniger bei Edeka einkaufe, bleibt zu bezweifeln. - Auf jeden Fall sollten wir unser Leben und unseren Alltag entschleunigen und mehr Zeit für andere Menschen und auch für uns haben.